Ihr Kreativtipp: Wie Mind-Mapping gegen Aufschieberitis hilft

Wer kennt das nicht: Eigentlich hat man etwas Dringendes zu erledigen. Doch anstatt das Projekt anzugehen, zieht man weniger Wichtiges vor. Plötzlich wird's immer mehr und der Durchblick schwindet. Warum hier Mind-Mapping weiterhilft, lesen Sie in Ihrem Kreativ-Tipp.

Aufschieben: Ein Problem, das jeder kennt

Eigentlich müssen Sie unbedingt einen wichtigen Kunden anrufen. Sie wissen aber, dass das Telefonat sehr schwierig wird. Also schieben Sie es immer wieder auf und erledigen stattdessen andere, weniger wichtige Dinge. Oder dieses komplexe Projekt, das Sie unbedingt angehen sollten, liegt schon länger auf Ihrem Schreibtisch. Sie wissen aber einfach nicht, wo Sie beginnen sollen. Die Notizen und kleinen Zettel sammeln sich, der Stapel auf dem Schreibtisch wächst und Ihr Arbeitsplatz versinkt in Chaos. Trotzdem findet sich immer wieder eine Aufgabe, die noch schnell vorher erledigt wird. Der Druck wird immer höher. Dadurch wächst der innere Widerstand, endlich anzufangen, noch weiter.

 

Setzen Sie sich (Zwischen-)Ziele

Ein erster, wichtiger Schritt, um mit dem Aufschieben aufzuhören: Legen Sie Deadlines fest. Setzen Sie sich einen Termin, bis zu dem der Anruf auf jeden Fall erledigt sein muss. Bei komplexeren Projekten hilft es, das Projekt in einzelne Etappen einzuteilen. Verteilen Sie die unterschiedlichen Aufgaben im Kollegenkreis. Legen Sie auch hier Zwischenziele fest, die bis zu einem bestimmten Datum abgeschlossen werden.

 

Mind-Mapping als cleveres Planungs-Tool

Mind-Mapping hilft, Projekte, die Sie bislang immer wieder aufgeschoben haben, zu planen und zuverlässig zu strukturieren. Es funktioniert außerdem als "sanfter Mahner", da Sie mit Hilfe von Textmarkern und Prioritätsstufen auch die Wichtigkeit der einzelnen Punkte festlegen.

Nehmen Sie sich 1-2 Stunden Zeit (je nach Komplexität des Projekts) und fügen Sie alle Notizen und kleinen Zettel auf Ihrem Schreibtisch in einer großen Mind-Map zusammen. Wenn Ihr Arbeitsplatz aufgeräumt ist, fällt Ihnen der Einstieg gleich viel leichter.

 

Mind-Mapping: Ein Blick hinter das Erfolgsgeheimnis

Der Clou am Mind-Mapping ist, dass die Technik genau die Arbeitsweise Ihres Gehirns widerspiegelt. Sie entlocken Ihrem Gehirn dadurch viel mehr Gedanken und Assoziationen als ohne. Und in wesentlich kürzerer Zeit.

Das funktioniert so: Ihr Gehirn hat eine Vielzahl von Informationen gespeichert. Einige bewusst und schnell abrufbar, andere sind in unteren Gedächtnisschichten regelrecht „vergraben“. Ohne das passende „Werkzeug“ kommen Sie an diese Informationen oft nur schwer heran. Mit dem Mind-Mapping erfragen Sie sich aber gezielt die Informationen, die auch weiter „unten“ gespeichert sind.

 

Das Grundprinzip – so geht´s

Beim Mind-Mapping teilen Sie Ihr Hauptthema in kleinere Unterthemen und schreiben alles auf, was Ihnen zu jedem Punkt einfällt. Ihr Gehirn fragt nicht mehr nur das Oberthema ab, sondern jeder Begriff ist wieder eine erneute Abfrage. So haben Sie in kürzester Zeit ein Blatt voller Ideen und Verzweigungen erarbeitet.

Stellen Sie sich Ihr Mind-Mapping als Baum vor. Ihr Hauptthema steht in der Mitte eines großen Blattes. Das ist der Stamm. Jedes weitere Unterthema wird nun als „Ast“ angefügt. Halten Sie alles fest, was Ihnen einfällt. Verwenden Sie jedoch nur Schlagworte, keine ganzen Sätze.

Ihre Mind-Map verzweigt immer weiter. Sie wirkt in der Draufsicht schließlich wie ein Blick auf einen Baum von oben. Fragen Sie Ihr Gehirn zu jedem Begriff immer weiter ab: „Was fällt mir dazu noch ein?“ Sie werden feststellen, dass Sie in kürzester Zeit eine Fülle an Assoziationen und Ideen gesammelt haben. Ihre Mind-Map ermöglicht es Ihnen, nicht nur alle Aspekte eines Projekts zusammenzutragen, sondern sich auch einen Gesamt-Überblick zu verschaffen. So erfassen Sie auch komplexe Projekte auf einen Blick.

Der Profi-Tipp: Benutzen Sie viele Farben, Bilder und Symbole. So aktivieren Sie das gesamte Potenzial Ihres Gehirns und schöpfen Ihre Leistungsfähigkeit voll aus. Markieren Sie die wichtigsten Punkte mit einem Textmarker und notieren Sie Zahlen, je nach Dringlichkeit der Aufgabenfelder, dahinter. So fügen Sie Prioritätsstufen in Ihre Mind-Map ein, die Ihnen auf den ersten Blick zeigen, welche Dinge Sie zuerst angehen müssen.

 

Zusammenfassung: Die 5 wichtigsten Tipps für Ihr Mind-Map

1. Schreiben Sie Ihr Thema in die Mitte eines großen Blattes

2. Notieren Sie alle Schlüsselwörter, die Ihnen einfallen

3. Schreiben Sie jedes Schlüsselwort auf eine Linie

4. Platzieren Sie nur ein Schlüsselwort pro Linie

5. Zeichnen Sie die Linien waagerecht, nicht sternförmig

 

Ein Wort zum Schluss …

Noch mehr zum Thema Mind-Mapping und anderen Techniken, die Ihr Gehirn auf Hochtouren bringen, lernen Sie im Seminar Kreativitätstechniken. Hier zeige ich Ihnen weitere Einsatzmöglichkeiten für das Mind-Map und wie Sie zum Beispiel mit der Flip-Flop-Technik verblüffende Ergebnisse für Ihren Umsatz erarbeiten.

 

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