Ihr Kreativtipp: Trinken, trinken, trinken – wieso Wasser den kreativen Prozess ankurbelt

Ohne Wasser geht nichts: Es liefert Lebensenergie, regelt den Flüssigkeits-Haushalt des Körpers und gilt als natürliches Heilmittel. Und weil wir zu 75 % aus Wasser bestehen, muss ständig für Nachschub gesorgt werden. Zwar kann der menschliche Körper bis zu sechs Wochen ohne Essen auskommen, aber nur drei Tage ohne Flüssigkeit. Wie Sie Ihren Wasserhaushalt ausgeglichen halten und dabei Ihre Kreativität unterstützen, lesen Sie hier.

Wasser: Treibstoff für unsere Ideen

Kommt das Durstgefühl, ist es meist schon zu spät. Dieses "Alarmsignal" des Körpers drängt dazu, Flüssigkeit aufzunehmen. Und je stärker es ist, desto alarmierender. Denn das deutet darauf hin, dass zu wenig getrunken wurde. Und dieses Durstgefühl begleitet uns dann für mehrere Stunden, bis der Flüssigkeits-Haushalt endlich ausgeglichen ist.

Wer nun mit diesem Gefühl durch den Tag geht, arbeitet weniger effektiv und "frisch". Denn schon ab einem Flüssigkeitsverlust von 2 % vermindern sich die Ausdauer und Denkfähigkeit des Gehirns um ein Fünftel. Erste Anzeichen dafür: Müdigkeit, schwere Augenlieder und stark verminderte Konzentration. Auf einmal werden selbst leichte Aufgaben zur Qual. Der Körper bremst uns aus und kreative Ideen "verdursten".

Wasser – das Multitalent für Körper und Geist

Das Lebenselixier Wasser ist ein wahrer Alleskönner. Denn Wasser

  • hilft dem Körper, Nährstoffe und Mineralien aus der Nahrung zu isolieren und zu verwerten,
  • reguliert die Körpertemperatur,
  • verdünnt das Blut, transportiert Glukose und Sauerstoff ins Gehirn und steigert somit die     Konzentration und Reaktionsfähigkeit,
  • hält den Kreislauf in Trab, sodass man sich munter und energiegeladen fühlt,
  • strafft zudem auch die Hautzellen und sorgt für einen frischen Teint.

Gedanken fließen, wenn Wasser sie antreibt!

Wasser erzeugt in jeder Körperzelle elektrische und magnetische Energie – es liefert die Kraft zum Leben. Ohne Wasser "läuft" gar nichts. Wasser liefert die Kraft und die elektrische Energie für alle Gehirnfunktionen, insbesondere für das Denken. Bei Wassermangel "fischt der Geist im Trüben" und lernt schlechter. Wer also konzentriert arbeiten will, sollte zudem auf den Tag verteilt kontinuierlich trinken.

Die Menge macht’s – wie viel man trinken sollte

Die Faustregel lautet: 3 Liter am Tag, mindestens aber 2 bis 2,5 Liter pro Tag für einen Erwachsenen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät jedem Erwachsenen bis 65 Jahren zu einer Flüssigkeitsaufnahme von 0,035 Liter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Das macht dann bei 80 kg Körpergewicht sogar 2,8 Liter täglich.

Trinktipps – so schaffen Sie täglich 3 Liter spielend leicht

Doch wie kommt man auf täglich mindestens 3 Liter und mehr? Erster Schritt, um fit in den Tag zu starten: Trinken Sie gleich morgens nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser (0,5 Liter). So tanken Sie nach, was Sie über Nacht an Flüssigkeit ausgeatmet haben und decken schon gleich zu Tagesbeginn einen Teil Ihres täglichen Bedarfs. Denn morgens ist unser Körper wie ein ausgetrockneter Schwamm, der Flüssigkeit gierig aufsaugt.

Wer dann im Büro nicht vorzeitig schlappmachen möchte, muss weitertrinken. Eine große Flasche Wasser mitsamt Glas auf dem Schreibtisch erinnert Sie immer wieder sanft daran, regelmäßig zu trinken. So neigt sich der Flascheninhalt schneller dem Ende zu, als Sie es für möglich halten.

Falls Sie nicht ständig an einem Platz arbeiten, sollten Sie Wasser an Stellen postieren, an denen Sie häufig vorbeikommen. So vergessen Sie das Trinken seltener und sorgen für mehr Vitalität und geistige Fitness über den Tag verteilt. Weniger aufwendig, aber ebenso wirksam sind Klebezettelchen, die Sie an regelmäßiges Trinken erinnern.

Die Sache mit Kaffee und schwarzem Tee

Kaffee und schwarzer Tee wirken entwässernd. Diesem Grundsatz nimmt eine amerikanische Studie aus dem Jahre 2000 den Wind aus den Segeln. Denn grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob Sie regelmäßiger oder nur gelegentlicher Konsument sind. Bei regelmäßigen Konsumenten entwässern koffeinhaltige Getränke nicht – die Trinkmenge kann also bedenkenlos zur Flüssigkeitsaufnahme addiert werden.

Genießen Sie jedoch nur gelegentlich eine Tasse Tee oder Kaffee, scheidet der Körper vermehrt Flüssigkeit aus. Trinken Sie also möglichst ein Glas Wasser oder mehr dazu, um den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten. Denn dann gewöhnen Sie sich dazu einfach die Kultur der Kaffeehäuser an. Denn hier bekommt jeder Gast zum Kaffee ein Glas Wasser serviert.

Was tun, wenn Wasser zu "wässrig" schmeckt?

Ein paar Saftspritzer einer frischen Zitrone, frische Minze-, Rosmarin- oder Melisseblätter lassen die Lust auf Wasser wieder steigen. Auch Fruchtsäfte in Form von Fruchtsaftschorlen peppen den Geschmack auf. Am besten ungesüßt und in einem Verhältnis von 1:3, also 1 Teil Saft und 2 Teile Mineralwasser.

Übrigens: Eine "Überdosis" Wasser ist ausgeschlossen. Auch eine hohe Flüssigkeitsaufnahme schädigt den Körper nicht. Wenn Sie also nicht an einem Trinkwettbewerb teilnehmen und sich mehr als zehn Liter innerhalb einer Stunde zumuten, sind Sie auf der sicheren Seite.

Ein Wort zum Schluss …

Besonders in und vor Kreativsitzungen achte ich darauf, dass ausreichend zu trinken bereitsteht. Und dann auch auf entsprechende Nachfrage stößt. Denn nur so werden Körper und Gehirn ausreichend mit Flüssigkeit versorgt und die Ideen "sprudeln".