Aftermarket - Lexikon der Textakademie

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Aftermarket

Der „Aftermarket“ beginnt dort, wo das normale Verkaufsgeschäft endet. Nach dem Kauf folgt das Zusatzgeschäft in Form von einkalkulierten Serviceleistungen oder Ersatzteilen. Jeder Käufer schafft dabei einen neuen zusätzlichen Wert. Viele Unternehmen konzentrieren deshalb ihr Angebotsspektrum zunehmend auf und um dem „Markt hinter dem Markt“. Meistens handelt es sich um Konsum- oder Investitionsgüter (große Maschinen, Software oder Nutzfahrzeuge).

Ein Beispiel: Automobilhersteller. Nach Ablauf der Garantiezeit eines Autos kommen in aller Regel auf den Käufer Extrakosten zu. Die gängigen Bereiche des (Automotiv-) Aftermarket sind deshalb: Der Kundendienst, das Werkstattgeschäft oder der Service- und Ersatzteilmarkt.

Weitere Beispiele für Aftermarket - Leistungen sind ein (kostenpflichtiger) telefonischer Kundendienst oder ein Update – Service für Softwareprodukte.

Der „Aftermarket“ ist eng an das „After – Sales – Management“ angelehnt.

 

Denn ein gutes After-Sales-Management entscheidet oft über Zusatzgeschäfte, Wiederholungseinkäufe und nicht zuletzt über das Image eines Unternehmens.