Data-Warehouse - Lexikon der Textakademie

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Data-Warehouse

Der Begriff Data-Warehouse stammt aus dem Englischen und bedeutet: Datenlager. Der Begriff ist in der Betriebswirtschaftslehre gebräuchlich und wird dort im Zusammenhang mit dem Informationsmanagement verwendet. Ein Data-Warehouse dient dabei der Zusammenführung unterschiedlicher Datenquellen – auch Informationsintegration genannt. Zusammengeführt werden diese Quellen in einer zentralen Datensammlung, wie einer Datenbank.

 

Ein Data-Warehouse soll dabei zwei Aufgaben erfüllen:

1. Es soll bei der Sammlung von Daten helfen: Datenintegration. Sie soll Übersichtlichkeit der Daten garantieren und eine spätere Auswertung erleichtern.

2. Weiterhin soll es zur einfachen Datenseparation dienen. Unterschiedliche Bereiche können so besser auf die für sie vorgesehenen Datenquellen zugreifen. Beispielsweise das Controlling auf Datensätze für ihren Bereich usw. .

 

Das Data-Warehouse ist dabei der zentrale Bestanteil dieses ganzen Systems. (auch Data-Warehouse-System genannt.) Alle hierin enthaltenen Daten wurden bereits extrahiert, bereinigt und vereinheitlicht. Erst nach diesen Prozessen werden die Daten ins Datenlager hochgeladen. Eine Aktualisierung sollte dabei in einem regelmäßigen Turnus durchgeführt werden, um die Aktualität des Data-Warehouses zu garantieren. Mit Hilfe einer solchen, aktuellen Datenbank, können Aggregrationen durchgeführt werden. Hierbei werden einzelne Fakten (Datenbestände) zu einem einheitlichen Fakt zusammengefasst. Beispielsweise bei der Ermittlung eines Mittelwertes, des Minimums oder Maximums bestimmter Datengruppen.