Wieso Text wichtig ist

Heute finden 80 % der Kundengespräche über den Text statt: Es wird so viel geschrieben und gelesen wie noch nie. Der Text regiert. Deshalb muss jetzt jeder Mitarbeiter sicher im Texten sein. Der Text ist der wichtigste Verkäufer geworden. Heute findet man Kunden im Internet und verkauft im Online-Shop. 

Was ein guter Text kann

Wörter lösen Handlungen aus z. B. Kauf!, sorgen für Spannung z. B. Achtung!, zeigen Vorteile z. B. Gratis!. Das Werkzeug dazu: 26 Buchstaben, aus denen allerlei entstehen kann. Wenn sie nicht nur lose aneinandergereiht werden. Sondern daraus Sätze und Aussagen entstehen. Klingt einfach. Ist es aber nicht! 

Die Art und Weise, wie etwas gesagt bzw. geschrieben wird, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg von Texten. Ganz egal, über welches Medium Sie kommunizieren: Sie müssen klar und verständlich formulieren. Nur wer seine Informationen gekonnt auf den Punkt bringt, wird vom Leser wahrgenommen. Deshalb ist es entscheidend, dass Ihr Text den Leser knapp und präzise führt

So wie ein guter Verkäufer muss Ihr Text klare Argumente liefern, wieso er lesenswert ist. Bleibt der Text unklar, „stottert“ er wie ein schlechter Verkäufer: Dann wird er weder verstanden, noch ernst genommen. Fatal! Denn während ein Verkäufer nur wenige Kontakte pro Tag hat, erreichen Botschaften per Brief, E-Mail, Newsletter, Homepage, Twitter oder Facebook viele tausend Personen gleichzeitig. Hier wie im persönlichen Gespräch einzugreifen oder zu entkräften: Unmöglich! Deshalb ist es wichtig, dass alles, was Sie schreiben, verstanden wird und den Leser begeistert.

Wir sind mit dem Text nicht alleine

Überall locken Wegweiser und Angebote. Aber: Der Informationsfluss ist stark in Bewegung gekommen. Es gibt nicht mehr die typischen Kontaktpunkte zwischen Unternehmen und Kunde: Heute informieren wir uns in allen möglichen Medien, vergleichen online, kaufen aber stationär – und umgekehrt! 

Pro Tag prasseln mehrere tausend Werbebotschaften auf uns ein. Je nach Ansatzpunkt sind das pro Tag zwischen 2.500 und 6.000 Werbebotschaften! Und die erreichen uns heute über viele Kanäle (gleichzeitig).

Was das bedeutet ...

Die erste Folge: Es herrscht gewaltige Konkurrenz um die Gunst des Kunden.

Folge Nummer 2: Konsumenten sind von Botschaften gesättigt und von ihren Reizen überflutet. Dazu gibt es Zahlen: Schon 1987 betrug die Informationsüberlastung 98 %! Heißt: Nur 2 % der Informationen werden bewusst wahrgenommen. Aber: Dem steigenden Informations-Angebot ist eine natürliche Grenze gesetzt: unser Gehirn. Es stellt nicht so rasant neue Kapazitäten bereit, wie neue Botschaften auf uns einprasseln. 

Fazit

Botschaften müssen auf Anhieb vermitteln, worum es geht. Der Leser muss schnell verstehen! Denn: Niemand stöbert gerne lange nach Textaussagen, niemand löst gerne ungewollte und nicht angeforderte Texträtsel auf.