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ChatGPT: Texte in Sekunden verfassen

Ein Traum: Texte auf Knopfdruck zu zaubern. Die sich lesen, wie von Menschenhand erstellt und im Duktus auf die jeweilige Zielgruppe angepasst sind. Texte, die informieren, begeistern oder verkaufen. Und bei Bedarf Sprachbilder samt Emotionalität im Text unterbringen. Ihr Textertipp zeigt Chancen und Risiken von ChatGPT.

Das kann ChatGPT

ChatGPT bietet auf Nutzerfragen Antworten in erstaunlicher Qualität. Die Sprache ist flüssig, die Grammatik hochwertig. Dahinter steckt eine Künstliche Intelligenz, die je nach Frage (und Serverkapazität) kurze oder lange Texte ausspuckt, die in sich zusammenhängend logisch formuliert sind. Anspruch von ChatGPT ist es, so zu wirken, als hätte die Texte ein Mensch verfasst.

Für was steht ChatGPT?

ChatGPT steht für "Chat Generative Pre-trained Transformer". 

  • "Chat" bezieht sich auf den Zweck des Modells, nämlich Gespräche mit Benutzern zu führen.
  • "Generative" und "Pre-trained Transformer" beschreiben die verwendeten Technologien. Ziel ist es, menschenähnliche Antworten zu generieren und auf natürliche Art und Weise mit Benutzern zu interagieren.

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Was ist das Besondere an ChatGPT?

Bislang war Künstliche Intelligenz (KI) für die breite Öffentlichkeit nicht nutzbar. Mit ChatGPT ändert sich das. Trainiert wurde das Sprachmodell mit gigantischen Mengen an online bzw. digital verfügbaren Texten. Es heißt, die Grundlage dazu sei ein Datensatz von 300 Millionen Wörtern, 570 GB Textdaten und 175 Milliarden Parametern gewesen. Zum Vergleich: Der aktive Wortschatz durchschnittlich sprechender Menschen in Deutschland beträgt 12.000 bis 16.000 Wörter (Wörter, die mindestens einmal im Jahr verwendet werden).

Die KI von ChatGBT erkennt mit speziellen Algorithmen bestimmte Zusammenhänge und lernt durch die Anwendung dazu. Das Sprachmodell kann Programmiercodes, SEO-Texte, E-Mails, Hausarbeiten, Liebesbriefe, … schreiben. Noch mehr: es imitiert dabei die menschliche Schreibweise. Einzig dazu notwendig: eine kostenlose Registrierung und die schriftliche Eingabe eines Schreibauftrags.

Schreibauftrag an ChatGBT: Schreibe einen Liebesbrief


Das kommt heraus: 

"Meine liebste,

ich sitze hier und meine Gedanken kreisen nur um dich. Ich kann nicht anders, als an dich zu denken, an all die wunderbaren Momente, die wir miteinander teilen. Ich kann nicht anders, als mich glücklich zu schätzen, dass ich dich in meinem Leben habe.

Jeder Tag, an dem ich mit dir zusammen bin, ist ein Tag voller Liebe, Lachen und unvergesslicher Erlebnisse. Du bist meine Sonne, die mich mit deiner Wärme und deinem strahlenden Lächeln in den Tag starten lässt. Du bist mein Kompass, der mir den Weg weist und mich in die richtige Richtung lenkt.

Ich bin so dankbar für dich, für deine Liebe, für deine Geduld und für deine Fürsorge. Ich kann mich immer auf dich verlassen, in guten wie in schlechten Zeiten, und das bedeutet mir mehr, als ich jemals in Worte fassen könnte. Du hast mir gezeigt, was wahre Liebe bedeutet, und ich werde für immer dankbar sein, dass ich das erleben darf.

Ich möchte dir sagen, dass ich dich liebe, von ganzem Herzen und für immer. Ich liebe die Art und Weise, wie du mich ansiehst, wie du mich berührst, wie du mit mir redest. Ich liebe es, wie du mich inspirierst und wie du mich dazu bringst, ein besserer Mensch zu sein.

Ich werde dich immer unterstützen, dich immer respektieren und dich immer lieben. Ich verspreche dir, dass ich immer für dich da sein werde, in guten wie in schlechten Zeiten, in Krankheit und Gesundheit. Du bist mein Leben, meine Liebe und meine Zukunft.

Ich liebe dich, meine wunderschöne, unglaubliche, erstaunliche, einzigartige und unersetzliche Partnerin."

Eindruck des ersten und vieler weiterer Schreibaufträge

Wirklich neu daran ist, dass ChatGBT sofort einsetzbar ist und vor keiner Textgattung Halt macht. Die Künstliche Intelligenz für die Textarbeit ist somit im Alltag angekommen. Anders gesagt: ChatGBT macht den Anschein, gehaltvollere Texte zu produzieren als jede andere KI zuvor.

Hintergrund ChatGPT

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Wie funktioniert ChatGPT?


Das sagt ChatGPT dazu:

"Ich bin ein Chatbot, der auf künstlicher Intelligenz und natürlicher Sprachverarbeitung basiert. Das bedeutet, dass ich in der Lage bin, die Spracheingabe des Benutzers zu analysieren und entsprechend zu antworten.

Mein Funktionsprinzip basiert auf einer Technologie namens Deep Learning, die es mir ermöglicht, aus riesigen Mengen von Texten zu lernen und auf dieser Basis Muster und Zusammenhänge zu erkennen. Dazu wurde ich mit einer großen Menge an Daten trainiert, um eine breite Palette von Themen abzudecken.

Wenn ein Benutzer eine Frage oder Anfrage stellt, analysiere ich die Eingabe, um ihre Bedeutung zu verstehen. Dann suche ich in meiner Datenbank nach Informationen, die relevant sein könnten, und wähle die beste Antwort aus, die ich liefern kann. Wenn ich nicht in der Lage bin, eine angemessene Antwort zu finden, kann ich den Benutzer zu einem menschlichen Operator weiterleiten oder ihm vorschlagen, seine Frage zu präzisieren.

Meine Antworten können je nach Kontext und Thema variieren, und ich bemühe mich, so hilfreich und präzise wie möglich zu sein. Ich bin jedoch kein vollständiges menschliches Wesen und kann möglicherweise nicht auf alle Fragen eine Antwort haben."

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Wer steckt hinter ChatGPT?


ChatGPT wurde von OpenAI mit Sitz in Kalifornien entwickelt. Als das das Unternehmen 2015 an den Start ging, sah man sich als nicht-kommerzielles Forschungslabor. Ziel: die erste, echte Künstliche Intelligenz zu entwickeln, das der Menschheit nutzt. Mehr noch: Ein System zu erschaffen, das Menschen bei allen Aufgaben übertrumpft.

Startkapital lieferten Peter Thiel (Gründer PayPal) und Elon Musk (Tesla, Twitter), Microsoft investierte erstmals 2019. Das Wall Street Journal berichtet von einer Bewertung von rund 29 Milliarden $ (Stand: 06. Januar 2023).

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Nutzerzahlen ChatGBT


Die Zahlen seit der Einführung (November 2023):

  • In 5 Tagen 1 Million Nutzer (bishergier Rekordhalter Instagram benötigte dafür 2,5 Monate).
  • Im Dezember 2022 besuchten 266 Millionen die Plattform, im Januar 616 Millionen, im Februar 2023 1000 Millionen (=1 Milliarde).
     
Nutzerzahlen ChatGPT

Die Vorgänger von ChatGPT

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Was sind Chatbots?


Ein Chatbot ist ein Computerprogramm, das entwickelt wurde, um mit Menschen über Messaging-Plattformen oder Sprachassistenten zu interagieren und menschenähnliche Gespräche zu führen. 

Sie verwenden oft Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um auf die Anfragen der Benutzer zu reagieren und die Konversation zu verbessern. Sie können auf natürliche Sprache und Befehle reagieren und oft verschiedene Aufgaben ausführen, z. B. Informationen bereitstellen, Bestellungen bearbeiten oder sogar eine einfache Konversation führen.

Es gibt verschiedene Arten von Chatbots, darunter regelbasierte Chatbots, die auf vordefinierten Regeln basieren, und AI-basierte Chatbots, die sich selbst verbessern und lernen können, basierend auf der menschlichen Interaktion.

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1950: Turing-Test


Der Turing-Test wurde vom britischen Mathematiker und Informatiker Alan Turing im Jahr 1950 entwickelt. Ziel war festzustellen, ob ein Computerprogramm menschenähnliche Konversationen führen kann.

Testpersonen hatten es schriftlich ohne Hör- oder Blickkontakt mit einer Person und einem Computer zu tun. Kann die Testperson nicht eindeutig bestimmen, wer Mensch und Computer ist, wird der Test für die Maschine gewertet. 

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1966: ELIZA


ELIZA wurde vom amerikanischen Computerwissenschaftler Joseph Weizenbaum entwickelt. Der Chatbot sollte menschenähnliche Gespräche führen.

ELIZA erkennt vordefinierte Muster und reagiert auf diese. Im Mittelpunkt steht die Konversation über Rückfragen. So soll dem Benutzer das Gefühl von Verständnis gegeben werden. Es war das erste Programm, das versuchte, menschenähnliche Konversationen zu führen.

+

1972: PARRY


Wurde von Kenneth Colby (amerikanischen Psychiater) entwickelt. Ziel war es, einen Menschen mit Schizophrenie zu simulieren um die Krankheit besser zu verstehen. Wie ELIZA basiert auch PARRY auf einem regelbasierten Ansatz und ist darauf ausgelegt, menschenähnliche Gespräche zu führen. PARRY ist jedoch anders als ELIZA, da es eine bestimmte Persönlichkeit und ein bestimmtes psychologisches Profil simuliert.

Das Ziel war, dass PARRY so realistisch wie möglich auf die Eingaben eines menschlichen Gesprächspartners reagiert und dabei die Merkmale eines paranoid-schizophrenen Patienten zeigt. PARRY zeigte, dass Computerprogramme in der Lage sind, nicht nur einfache Konversationen zu führen, sondern auch menschliche Persönlichkeiten und psychologische Profile zu simulieren.

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1995: A.L.I.C.E.


A.L.I.C.E. (Artificial Linguistic Internet Computer Entity) ist ein Chatbot, der von Richard Wallace entwickelt wurde. A.L.I.C.E. verwendet eine Kombination aus regelbasierten Ansätzen und künstlicher Intelligenz, um auf menschliche Eingaben zu reagieren. Es ist in der Lage, auf natürliche Sprache zu reagieren und kann verschiedene Aufgaben ausführen: Informationen bereitstellen, Fragen beantworten, Witze erzählen oder sogar einfache Konversationen führen.

Was A.L.I.C.E. von anderen Chatbots unterscheidet, ist seine Fähigkeit, auf nicht vorhersehbare Weise zu reagieren, indem es auf bestimmte Schlüsselwörter und Kontexte in der Konversation achtet. A.L.I.C.E. ist auch in der Lage, menschliche Sprachgewohnheiten und -nuancen zu erkennen und in seine Antworten einzubeziehen, um eine realistischere Konversation zu ermöglichen.

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2011: Siri


Der Sprachassistent steuert Apple- Geräte und -Aufgaben.

Siri verwendet künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, um menschenähnliche Konversationen zu führen und eine Vielzahl von Aufgaben auszuführen. Es ist in der Lage, auf natürliche Sprache zu reagieren und kann Informationen bereitstellen, Fragen beantworten, Termine einrichten, Nachrichten senden und empfangen, Musik abspielen und viele weitere Funktionen ausführen. Siri verwendet auch Machine-Learning-Modelle, um sich an den Benutzer anzupassen und personalisierte Empfehlungen und Vorschläge zu machen.

Der Traum von automatisch erstellten Texten

Der Wunsch, natürlich klingende Texte zu erstellen, ist nicht neu. Börsennachrichten, Wetteraussichten oder Sportergebnisse wurden bereits vor ChatGBT automatisch generiert. 

Mit Hilfe von strukturierten Daten in Tabellenform wurde ein vorab definiertes Textgerüst ausgefüllt. Börsennachrichten erhielten Informationen zum aktuellen Kurs, Wetteraussichten Details wie Temperatur oder Regenwahrscheinlichkeit und Sportergebnisse die Anzahl der Tore. Daraus wurde: 

  • [Name der Aktie] stieg am [Datum heute] nach Börsenschluss auf [Zahl] Punkte. Im Vergleich zum Vortag ist das ein [Plus / Minus Vergleich zu Vortag].
     
  • In der Nacht fallen die Temperaturen in [Ort] auf [Zahl] Grad Celcuis.
     
  • Endstand: [Verein 1] gegen [Verein 2]: [Tore Heim] zu [Tore Gast].

Es ist jedoch unabdingbar, dass die Konzeption strukturierter Daten äußerst durchdacht und fehlerfrei konzipiert wird. Das spätere Ergebnis ist nur so gut, wie die Denkarbeit vorab.

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Kritik

ChatGPT ist kein Tool, um 1a-Texte zu verfassen. Häufig fehlt es in den Texten an Mehrwert, vertiefenden Informationen und emotionaler Ansprache. Manko vor allem in unseren Tests: 

  • Häufung von Relativsätzen.
     
  • Teilweise Wiederholungen in den Textaussagen in anderen Worten.
     
  • Unnatürliche Häufung von Superlativen.

Weitere Kritikpunkte

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Kein Zugriff bzw. Berücksichtigung auf das tagesaktuelle Geschehen


ChatBGT schreibt selbst, dass die Daten bis September 2021 zurückreichen; zeichnet aber Olaf Scholz als Bundeskanzler aus (Vereidigung 08.12.2021). Die Datenlage zur Lage in der Ukraine ist schwammig, Ergebnisse zur Landtagswahl in Berlin von Februar 2023 liegen keine vor. Wer also auf aktuelle Ergebnisse und Ereignisse angewiesen ist, sollte Artikel und Informationen unbedingt anreichern und eigenständig aktualisieren.

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Fehl- oder Falschinformationen

Die Trainingsdaten bewerten nicht. Vorgekommen ist es, dass erstellte Texte Falschbehauptungen transportierten oder in ihrer Sprache hasserfüllt, sexistisch oder rassistisch waren. Durch einen Eingriff im Januar 2022 scheint sich das Inhalts- und Sprachniveau allgemein verbessert zu haben. Geplant ist seitens OpenAI, in problematischen Bereichen regelmäßig Updates einzuspielen.

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Überlastung der Server

Der große Ansturm bedeutet eine unglaublich große Serverlast.Anfragen benötigen Zeit oder brechen mittendrin ab. In unseren Tests haben wir maximal 358 Wörter am Stück herausbekommen, obwohl wir uns mehr wünschten. Möglich, dass das kostenpflichtige Modell ($ 20 monatlich) über eine andere Serverkapazität verfügt.

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Keine Echtzeitinformationen

Wer ChatGBT ähnlich wie eine Suchmaschine befragt, wird (noch) enttäuscht. Echtzeit-Informationen spuckt die KI nicht aus, verweist hingegen bei der Suche nach einer Apotheke auf das Internet, insbesondere auf Google: "Geben Sie einfach ‚Apotheke in der Nähe von Spitalgasse 6, Augsburg‘ in die Suchleiste ein, und Google wird Ihnen eine Liste von Apotheken in der Umgebung anzeigen."

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Drohende Bequemlichkeit

So reizend der Gedanke an Texte auf Knopfdruck auch ist, eines darf nie aufkommen: Bequemlichkeit und Zufriedenheit. Das könnte die eigene Innovationskraft und Kreativität markant schmälern und den eigenen Textanspruch auf das Formulieren einzeiliger Arbeitsaufträge für eine KI beschränken. Neue Impulse geht nur vom Menschen aus, er ist Vordenker, die Maschine ausführende Kraft.

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Keine Kontrolle der KI

Automatisch erstellte Texte müssen kontrolliert und nachgearbeitet werden. KI wie die von ChatGBT ist eine hervorragende Hilfestellung, sollte aber niemals ungeprüft veröffentlicht werden. Prüfen müssen Sie unbedingt:

  • Die Faktenlage: Entspricht sie der Wahrheit und dem aktuellen Geschehen?
     
  • Sprachniveau: Kommt es zu hasserfüllten, sexistischen oder rassistischen Ausfällen?
     
  • Tonalität: Passt der Ton des Textes zur im Text vermittelten Absicht? Passt die Tonalität zum Anlass, zu Produkt oder Dienstleistung, zum Unternehmen? Entspricht die Tonalität dem gewünschten Schreibstil?

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KI-Texte lassen sich nicht aufdecken und imitieren schon zu gut den menschlichen Schreibstil

Was wäre das früher für eine Erleichterung gewesen: Hausaufgaben oder Hausarbeiten von einem Computer erledigen zu lassen und dabei ungestraft durchzukommen. Bevor wir und künftige Generationen zu sehr ins Träumen und Schwelgen kommen: Ehe es so weit ist, wird wohl vorschnell die Möglichkeit genommen. Denn ChatGPT kann nicht nur Texte erstellen, sondern auch prüfen, ob ein Text von der Künstlichen Intelligenz stammt. Der „AI Text Classifier“ urteilt, ob ein Text von ChatGPT verfasst wurde. Mindestens 1000 Zeichen sollten es für die Prüfung sein, darunter arbeitet das Tool noch unzuverlässig. Den von ChatGBT erstellten Liebesbrief zu Beginn diesen Textes hat das Testtool aber als wahrscheinlich von einer Künstlichen Intelligenz erzeugten Text eingestuft. Was der Tatsache entspricht.

Die Chancen von ChatGPT

Innerhalb von Sekundenbruchteilen einen zusammenhängenden Text zu erhalten. In Quantität wie Qualität kann die KI ungeübte bis mittelmäßig-professionell Schreibende schon jetzt das Wasser reichen. Für die Anreicherung der eigenen Gedanken, für eine gute Textbasis sowie als Unterstützung für die Textarbeit ist die KI ein wertvolles Mittel

So arbeiten Sie mit ChatGPT

Sie erstellen ein kostenloses Nutzerkonto und geben einen Schreibauftrag. Je umfassender und genauer der Schreibauftrag formuliert ist, desto besser die Ergebnisse. Typische Anwendungen sind: 

  • Erstellen von Texten aller Art für die Suchmaschinen-Optimierung, Newsletter, E-Mails, Blogbeiträgen, Artikel, Lebensläufe, Bewerbungsanschreiben, … ChatGPT erstellt für Sie textliche Inhalte zu Ihrem Schreibauftrag.
     
  • Einfache Zusammenfassungen von Texten: ChatGPT arbeitet Kernaussagen heraus und fasst lange Dokumente oder Textabsätze zusammen.
     
  • Witze, Gedichte oder Lieder: Mit dem vorhandenen Quellmaterial aus der Testdatenbank erstellt die KI auch Texte dieser Gattungen. 
     
  • Title- und Meta-Beschreibungen.
     
  • Themenrecherche für Artikel: „Welche Themen sind interessant für Nutzer, die nach „Wärmepumpe“ suchen? 

Ganz konkret: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Schritt ChatGPT

1. Schritt
Das Briefing muss so exakt wie möglich sein. Je besser der Schreibauftrag, desto besser das Ergebnis

2. Schritt ChatGPT

2. Schritt
Was dann auf dem Bildschirm erscheint, müssen Sie hinterfragen. Fatal, den Text 1:1 zu veröffentlichen. Es gilt das Credo für journalistische Texte: Aussagen prüfen. Text auf Verständlichkeit redigieren. Tonalität anpassen.

3. Schritt ChatGPT

3. Schritt
Den bereits überprüften und angepassten Text auf Plagiate checken. Zwar schrieb die KI in unseren Versuchen keinen Text zu 100 % identisch, auffallend in einigen Versuchen war der sogenannte „Near Duplicate Content“: Inhalt also, der an sich nicht mehr eigenständig genug ist und sich stark ähnelt.

4. Schritt ChatGPT

4. Schritt
Den nun abermals überarbeiteten Text prüfen, ob die KI diesen noch als von ihr verfassten Text erkennt. Denn auch andere Textverarbeitung (Stichwort Google) wird bald in der Lage sein (oder ist es bereits), automatisch-generierte Texte zu erkennen und ihnen die Einzigartigkeit abzusprechen.

Fazit: Von einer KI erstellte Texte müssen sorgfältig geprüft und abermalig überarbeitet werden. KI kann derzeit noch keine sorgfältig arbeitende Textredaktion ersetzen, sie aber enorm unterstützen.

Kurzum – auf den Punkt gebracht

Wer erstmalig mit ChatGPT arbeitet, ist erstaunt, ja vielleicht auch erschrocken über die Möglichkeiten und die gelieferte Textqualität. Wir konnten und wollten es anfangs selbst nicht glauben, zu was die KI fähig ist. Nach einigen Spielereien „Wer ist die beste Fußballmannschaft Deutschlands?“ stellten wir der KI substanziellere Fragen und entdeckten für den Redaktionsalltag erste Chancen. Mit zunehmender Tiefe aber auch Stolpersteine. Für das Fazit kombinieren wir die technische Denkleistung der Maschine mit der menschlichen Art, Dinge zu hinterfragen:

  • Wenn Mensch und Maschine eine Symbiose bilden, ist ChatGTP ein großartiges Werkzeug.
     
  • Wenn die automatisch erstellen Texte von einem Menschen geprüft und nachbearbeitet werden, lohnt sich der Einsatz.

Es bleibt aber dabei: Bisher liegt es immer noch an den Fähigkeiten eines Menschen, aus einem Text etwas Besonderes zu machen.

Besondere von Texte von Menschenhand entstehen in diesem Seminar:

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10.–11.09.2024

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Aus dem Seminar: 6 Methoden für Ihren Text

Das sind die 6 Methoden aus dem Texterseminar

Texten ist kein Hexenwerk, sondern Handwerk. Und erlernbar. Jede(r) kann es. Auch wir haben uns gefragt: Wie ist Texter-Wissen vermittelbar? In 2 Tagen? Damit unabhängig von der Vorkenntnis nach dem Texterseminar klare, präzise und verständliche Texte entstehen. Die Antwort: Eine Methodik, welche die typischen Anforderungen an Texter beachtet. In einem praktischen Baukasten-System.

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