Ihre Seminare für verständliche Botschaften

Ihr Textertipp: Newsletter texten

  • Kreative Titel für Ihren Newsletter.
  • Newsletter texten: So füllen Sie Ihre E-Mail mit relevanten Botschaften.
  • Empfehlungen, damit Sie den nächsten Newsletter gekonnt verfassen.
Ihr Textertipp: Newsletter texten
  • Kreative Titel für Ihren Newsletter.
  • Newsletter texten: So füllen Sie Ihre E-Mail mit relevanten Botschaften.
  • Empfehlungen, damit Sie den nächsten Newsletter gekonnt verfassen.

So schreiben Sie überzeugende Newsletter

Newsletter sind ein wichtiges Instrument, um auf Dienstleistungen und Produkte aufmerksam zu machen. Meist kommen sie mit interessantem Zusatznutzen daher und versprechen hohes Leseinteresse. Wenn Sie ein paar Regeln beachten. Welche das sind? Ihr Textertipp weiß es.

Was nehmen wir zuerst bei einem Newsletter wahr?

Absender und Betreff. Das ist gleichzeitig Selektionskriterium Nummer 1 bei der Frage „lesen“ oder „löschen“. Hier tun Newsletter-Versender alles dafür, um mit dieser Zeile um die Lesegunst des Empfängers zu werben. Sie muss das Interesse schüren und sich von der täglichen E-Mail-Flut absetzen. Wie das gelingt?

Kreative Titel für Ihren Newsletter

Der Inhalt eines Newsletters kann noch so schön sein, wenn die Betreffzeile nicht packt und die Nachricht ungesehen im Posteingang verschwindet. Deshalb zählt: Auffallen. Um jeden Preis. Die Aufmerksamkeit steigern! Das gelingt so:

Betreffzeile Newsletter: Anders sein

Heben Sie sich von der Masse ab und setzen Sie auf Einzigartigkeit. Immer noch ein Mittel dazu sind Emoticons: Kleine, meist bunte Icons, die mit einem grafischene Element den Text aufpeppen. 

  • ❀ Der beste Strauß zum Muttertag
  • ✍ Texte schreiben lernen
  • ☔ Bei Regenwetter: Die richtige Kleidung gibt's hier
  • ⚽ Fanartikel für die neue Saison aller Vereine
  • ♫ Die neuesten Alben angehört

Prüfen Sie vor Versand, ob das Emoticon angezeigt wird. Denn nicht alle Empfangsprogramme kommen damit zurecht. Auf Nummer sicher gehen sie, in dem Sie HTML-Sonderzeichen einbinden.

Mehrwert mit Newslettern bieten

Die Beziehung zwischen Absender und Empfänger soll möglichst lange anhalten. Sie muss immer wieder mit einem besonderen Spannungsbogen erneuert werden. Deshalb zählt bei der Betreffzeile

  • Mehrwert: Stellen Sie den einzigartigen Inhalt in den Mittelpunkt und liefern Sie so einen Grund, wieso sich die Lektüre lohnt.
  • Relevanz: Stimmen Sie den Inhalt auf die Empfänger ab. Nutzen Sie vorhandene Informationen und sprechen Sie persönlich an. Gratulieren Sie zu Geburtstagen (falls das Geburtstdatum bekannt ist), bieten Sie individuelle Statistiken und zeigen Sie weiterführende Inhalte an.

Für den Text bedeutet das: Spielen Sie mit werbewirksamen Motiven

Im Betreff steht immer zu Beginn der konkrete Anlass. „Newsletter“, „Texter-Update“ oder eben „Textertipp“. Wichtig: Entscheiden Sie sich für einen (zusammenhängenden) Begriff und variieren Sie nicht Monat für Monat. Auch wichtig: Beweisen Sie Ihren Abonnenten immer wieder aufs Neue, dass hier echter Inhalt wartet.

Diese Motive sogen für Aufmerksamkeit und Leselust.

Vorteile

  • 6 Wochen: Perfekt in Business-Englisch.
  • Endlich jeden Small-Talk bestehen.

Tipps

  • 11 ultimative Headline-Ideen.
  • 10 Dinge, die Sie in Rom anschauen müssen.

Probleme lösen

  • Nie wieder Server-Ausfäller.
  • Souverän in schwierigen Situationen reagieren.

Bonus / Rabatt

  • Jedes Teil 10 € günstiger. 
  • Mehr in der Tüte: Hier lohnt sich der Einkauf.

Sparen (nicht nur Geld)

  • Wie Sie Zeit haben für die wichtigen Dinge.
  • So stellen Sie Zeitfresser ab.

Anleitung

  • Schritt für Schritt zum Profi-Texter.
  • Der Leitfaden für professionelles E-Mail-Marketing.
  • Wie Sie am Strand eine gute Figur machen.

Begierde

  • Die Must-Haves für Deinen Kleiderschrank.
  • Die besten Klimageräte.

Zwei ultimative Regeln, die immer gelten

Das Wichtigste steht immer zuerst!

Je nach individueller Einstellung und bei den meisten Freemailern werden zu lange Betreffzeilen im Vorschau-Fenster gekappt. Schade, wenn erst am Schluss steht, worum es geht. Diese Botschaft kommt nicht mehr an.

Reduzieren Sie also sinngemäß ganze Aussagen à la „Termine in Hamburg und Österreich, Umfrageergebnisse der letzten Konsumentenerhebung und wie Werbung wirkt“. Oder stellen Sie um: Die konkrete und fesselnde Aussage kommt zu Beginn: „Wie Werbung wirkt“.

Verzichten Sie auf überflüssige Botschaften

Einige Versender schreiben in den Betreff das Erscheinungsdatum – oder nummerieren fortlaufend ihre Aussendungen. Toll als Ordnungs-Kriterium, kostet aber unterm Strich wertvolle Zeichen. Wo werden bei „Newsletter Nr. 104 von Juli 2013“ Lesemotive geschürt, wo gelockt, wie der Empfänger in den Text gezogen? Schade, wenn es bei dieser Aussage bleibt.

Das Newsletter-Anschreiben (Editorial) macht den Newsletter persönlich

Sinn und Zweck der einleitenden Zeilen: zwischen Versender und Empfänger einen Dialog aufzubauen. Das gelingt schon mit der korrekten Anrede: „Sehr geehrter Herr Muster“ oder noch persönlicher, aber auch direkter mit „Liebe Frau Muster“. Das Editorial bereitet auf das Folgende vor, setzt es in Szene, gewichtet die Inhalte und betont Besonderheiten. Mit aktiven, freundlichen und kurzen Worten. Bleiben Sie nah am Thema, schweifen Sie nicht ab.

Erzählen Sie, worauf sich Empfänger mit dieser Ausgabe freuen dürfen. Orientieren Sie sich dabei am persönlichen Gespräch und nicht an einem korrespondenzlastigen Ausdruck. Es gilt dabei:

  • Nicht überziehen: Ist das Editorial plötzlich der größte Textblock, stimmt das Gleichgewicht nicht mehr. Denn Ziel ist, den Empfänger auf Website, Landeseiten oder Microsites weiterzuleiten. Um hier Aktionen auszulösen: Dort soll er bestellen, weitere Informationen anfordern oder sich näher mit Ihrem Angebot beschäftigen. Ca. 1/5 Ihres Newsletters darf das Editorial einnehmen, nicht mehr.
     
  • Die Unterschrift: Wer ein persönliches Gespräch führt, sollte es auch persönlich beenden. Bestes Zeichen dazu: die eigene Unterschrift.

Zum Weiterlesen:

Newsletter verfassen: Empfehlungen

Halten Sie sich an die bekannten Gestaltungsregeln

Klarheit pur kommt mit Absätzen und Hervorhebungen in den Text.

Achten Sie auf die Satzlänge

Weil wir online langsamer lesen, sind auch die Sätze kürzer.

Weniger ist mehr

Ca. 3-5 Inhaltspunkte (inkl. Editorial). Nicht mehr!

Sagen Sie auch in den Links, worum es geht

Streuen Sie Ihre Informationen, wo es nur geht! Ganz konkret auch in Buttons. Wer sie mit „Mehr“ betextet, vergibt eine Chance. Auch der Button gehört zum Text. Deshalb trägt er wenigstens das Thema „Ihr Textertipp“ – oder bietet eine kleine, thematische Vorschau: „Bei Klick: 25 % sparen“.

Der richtige Inhaltsmix für Newsletter

Was erwartet der Kunde von einem Newsletter?

  • 70 % freuen sich auf Rabatte oder Sonderangebote.
  • 53 % erwarten Produktneuheiten bzw. regelmäßige Updates über Entwicklungen innerhalb der Firma oder Organisation.
  • 52 % erhoffen sich zu Umfragen eingeladen zu werden.
  • 39 % möchten sich mit ihrem Abonnement über bestimmte Themen informieren.
  • 28 % versprechen sich als Newsletter-Abonnent  zu Veranstaltungen eingeladen zu werden.

Heißt also konkret: Neben hochwertigem Content gehören unbedingt auch Sonderaktionen und exklusive Neuigkeiten zum Inhaltsmix für die meisten Abonnenten mit dazu. (Umfrage von Statista im Mai 2017 unter 937 Online-Konsumenten ab 18 Jahren).

Kurzum – auf den Punkt gebracht

Fazit Austriazismen und Helvetismen

Das Wichtigste sagen Sie immer zuerst. Alles Weitere folgt nachgeordnet bzw. wird mit Klick auf einer Landeseite sichtbar. Für die Erzählstruktur heißt das: Wenig – Mehr – Viel. Überfrachten Sie den Empfänger im ersten Augenblick nicht mit zu viel Detailwissen. Das holt er sich bei Interesse. Führen Sie mit knappenAussagen in die Tiefe. Das beginnt schon im Editorial, wird dann in den einzelnen Nachrichtenblöcken vertieft und leitet für die vollständige Information auf weitere Landeseiten.

Noch mehr zum Thema Newsletter texten gibt’s im Texterseminar.

Textertipp Newsletter texten drucken

Aus dem Seminar: 6 Methoden für Ihren Text

Texten ist kein Hexenwerk, sondern Handwerk. Und erlernbar. Jede(r) kann es. Auch wir haben uns gefragt: Wie ist Texter-Wissen vermittelbar? In 2 Tagen? Damit unabhängig der Vorkenntnis nach dem Texterseminar klare, präzise und verständliche Texte entstehen. Die Antwort: Eine Methodik, welche die typischen Anforderungen an Texter beachtet. In einem modularen Baukasten-System.

Hinweis in eigener Sache

Der Textertipp richtet sich an Texterinnen und Texter gleichermaßen. Und an solche, die es werden wollen. Keinesfalls möchten wir mit der Vereinfachung Personen ausschließen; schon gar nicht schreibbegeisterte Leserinnen. Deshalb unser Hinweis: Der Textertipp richtet sich an Personen jeden Geschlechts.

Falls Sie den Textertipp noch nicht monatlich erhalten, melden Sie sich hier dazu an.