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Goethe wusste: Getretener Quark wird breit, nicht stark. Dasselbe gilt für Texte: Werden sie zum wiederholten Mal durch die Mangel gedreht, werden die Aussagen nicht schärfer. Eher schwächer. Und der Text ist "kaputt"-optimiert. Wie Sie dem entgegenwirken, zeigt Ihr Textertipp.

Wann ist es gut genug?

Irgendwann geht’s nicht mehr besser? Der Zenit ist erreicht? Verfechter des Mikromanagements drehen gerne an jedem Wort und Satz. Ständig. Ob es danach besser ist? Im besten Falle wird es nicht schlimmer.

Wenn zentrale Textaussagen und wichtige Passagen verfremdet oder ersatzlos gestrichen werden, leidet der Text. Und mit ihm das Verständnis. Wenn nach unzähligen eigenen oder fremden Text-Durchläufen gar Satzzeichen hin- und her bewegt werden, geht’s oft an Nichtigkeiten. Und dann wird es oft schlimmer, wie es einst war: Der Text wurde „kaputtoptimiert“.