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Texten ist erlernbar

  • Texten ist Handwerk.
  • Mit Methode und System entstehen ansprechende Texte. 
  • Texte entscheiden maßgeblich über Erfolg und Misserfolg.
Texten ist erlernbar
  • Texten ist Handwerk.
  • Mit Methode und System entstehen ansprechende Texte. 
  • Texte entscheiden maßgeblich über Erfolg und Misserfolg.

Texten: Was richtige Worte auslösen

Texten bedeutet Arbeit. Mal schnell und einfach so gelingt das mit dem Texten selten. Schade eigentlich! Denn das Spiel mit den Worten ist faszinierend: Weil sie mächtig sind. Sie wirken lobend, verletzend, motivierend. Sie sind drastisch oder zart, wecken Sympathie oder Abneigung. Sie sind in der Hand von Menschen mächtiges Werkzeug. Vorausgesetzt, es werden nicht nur Buchstaben aneinandergereiht, sondern mit Sprache der Ausdruck geschärft.

Texten: Wieso sprechen leicht ist, texten aber nicht

Persönliches Gespräch
Persönliches Gespräch

Im persönlichen Gespräch möchten wir überzeugen. Wir möchten, dass das Gegenüber versteht. Auch soll ein Stück weit das Gesicht gewahrt werden. Denn im Eins-zu-Eins-Dialog gilt als schwerfällig, wer seine Positionen undeutlich und unverständlich transportiert. Die unmitelbare und direkte Rückmeldung durch Frage, Mimik oder Geste ermuntert uns, es im nächsten Satz besser zu erklären. Dazu kommt, dass das gesprochene Wort unverbindlicher wirkt, da es sich sowieso nicht so lange (in Erinnerung) hält.

Schriftliches Gespräch
Schriftliches Gespräch

Wieso aber wird es aber im Text plötzlich komplex und unverständlich? Die Schriftsprache wirkt verbindlicher, bindender und weniger vergänglich als gesprochene Worte. Steht etwas "schwarz auf weiß", ist es festgehalten und dokumentiert. Deshalb möchten wir uns schriftlich so exakt und korrekt ausdrücken. Und das führt mitten hinein in schwerfällige Aussagen, Schachtel- und Relativsätze, Passivkonstruktionen und unzumutbaren, langen Sätzen.

Wieso texten schwerfällt

Perfektion verhindert texten

Die Perfektion steht an erster Stelle: "Dieser Text muss der allerbeste sein!". Nach diesem Motto setzen sich Schreibende selbst unter Druck und setzen sich einer großen Erwartungshaltung aus. Was folgt: Der Wunsch, möglichst schnell den perfekten Text zu schreiben, verhindert den Textprozess. Wir blockieren uns selbst. Besser ist es, zu Beginn die Perfektion auszuschalten. Sie kommt im weiteren Prozess dazu, wenn redigiert bzw. der Text überarbeitet wird.

Irrglauben verhindert texten

Weil es einen Irrglauben gibt: Fachliche Texte haben kompliziert zu sein, weil es ihnen sonst an Tiefe fehlt. Sie gehen auch einfach: "Wenn du etwas nicht einfach erklären kannst, verstehst du es nicht genug" (Albert Einstein).

Desinformation verhindert texten

Zum Thema gibt es keinen Zugang. Wir haben keine Ahnung, worum es eigentlich geht oder gehen soll. Mit wenig Hintergrundwissen ist die Textarbeit schwer und mühsam. Wer dagegen informiert ist, textet schneller.

Es fehlen klare Abläufe. Texten ist Handwerkszeug. Es folgt einer klaren Methodik. Mit Technik und System beschleunigt sich die Textarbeit um ein Vielfaches. Sie nehmen uns an die Hand und zeigen, was für den Text als Erstes, Zweites und Drittes getan werden muss. Wer mit System arbeitet, hat für Texte alle Art klare Muster und kann schnell, verständlich und gelungen texten.

Texten nutzt Technik

Vor der ersten Zeile muss klar sein, worum es geht. Wenn Sie mit einem klaren Plan in die Textarbeit einsteigen, gelingt das Texten von Beginn an und spart Zeit. Wer dagegen planlos darauf losschreibt, kommt selten ans Ziel.

Vorab muss klar sein:

  • Thema / Produkt / Dienstleistung / Anlass des Textes.
  • Wie lautet die (zentrale) Aussage?
  • An wen schreiben Sie?
  • Mit welchem Ziel?
  • Was soll der Text auslösen (= Reaktion?)

Diese Fragen helfen zu einem stichpunktartigen Textkonzept. Das ist der erste Schritt, um mit einem Konzept das Texten zu beginnen.

Was texten ausmacht

Die Kunst, sich in die Lage der angesprochenen Personen hineinzuversetzen, ihre Ängste, Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen. Wer weiß, aus wem der Empfängerkreis besteht, kann Argumente und Aussagen auf die Zielgruppe anpassen. Eine möglichst konkrete Vorstellung der Zielpersonen ist für das Texten unabdingbar. Es reicht nicht, nur über Geschlecht und Alter informiert zu sein. Weitere Informationen stärken das Bild der Lesenden. Plötzlich sind wir fähig, ansprechende Texte für klare Bedürfnisse zu texten.

Je mehr über die Zielgruppe bekannt ist, desto leichter texten Sie

Sogenannte "Personas" sind Steckbriefe, die einen beispielhaften Kunden abbilden. Damit stärkt sich die Vorstellung, für wen getextet wird.

  • Soziodemographische Daten wie Alter, Beruf und Herkunft.
  • Wünsche und Bedürfnisse an Produlkt oder Dienstleistung.
  • Befürchtungen, Einwände oder Ängste, die einen Kauf verhindern oder verzögern.
  • Begegnungspunkte, wo ein Kontakt zwischen Unternehmen und Kunde stattfinden könnte.
  • Tonaliät: Wie der Kunde spricht.

Wenn diese Punkte bekannt sind, lassen sich Texte lassen exakter ausrichten und das Texten fällt leichter.

Was texten noch ausmacht

Wer textet, benötigt Inspiration und Ideen. Etwas davon gibt's im Newsletter der Textakademie. Der Textertipp informiert monatlich zu Textthemen aller Art. Das Texterseminar vertieft an zwei Tagen und verrät die Schreibkniffe der Profi-Texter. Schnelle Textertipps für jeden Tag gibt's auf der Facebook-Seite der Textakademie.